Direkter Freiwurf sichert Punkt

HSG Zwehren/Kassel II – SHG Hofgeismar/Grebenstein III  23:23 (10:10)

Direkter Freiwurf sichert Punkt

Zum ersten Mal in der Rückrunde stand ein Spiel auf dem Plan, welches gegen ein Team stattfand, das in der Tabelle hinter der SHG steht. Da die Mannschaft aus Zwehren/Kassel ihre A-Jugend vor kurzem aufgelöst hat, um so im Herrenbereich bereits Fuß zu fassen, spielte man gegen eine komplett andere Mannschaft als im Hinspiel. Mit einer zwar vollen Bank, aber doch einem sehr mäßig besetzten Rückraum, trat man die Auswärtsreise an, um das Bestmögliche rauszuholen.

Die erste Halbzeit ist schnell zusammengefasst, da es ein offener Schlagabtausch war und sich so keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Und so ging es in einer doch sehr fairen Partie mit einem 10 zu 10 in die Halbzeit. 

Während der Pause kam dann zu allem Überfluss noch der scheinbar stärkste Spieler der HSG dazu und so gab es in der 44. Spielminute erstmals einen 4 Tore Rückstand. Bis zur 52. Spielminute schaffte man es nicht, den Abstand zur HSG Zwehren/Kassel II zu verkürzen. Doch eine allzeit extrem gute Moral und die vorhandene Kampfbereitschaft zeigte sich nun deutlich. In der Abwehr machten wir es den Gegnern nun deutlich schwerer. Gelang ihnen doch einmal der Durchbruch, scheiterten Sie zumeist an unserem stark aufgelegten Torhüter Michael Rothenburg. Nach 58 Spielminuten lag man lediglich noch mit einem Tor im Rückstand und vertendelte leichtfertig den Ball im Angriff, der daraus resultierende Tempogegenstoß konnte erneut pariert werden. Nun war die Devise, alles nach vorne zu schmeißen und zumindest 1 Punkt aus Kassel zu entführen. Mit dem Schlusspfiff gab es dann lediglich noch einen direkten Freiwurf für uns beim Stand von 23:22. Jens Hofacker nahm sich der Verantwortung an und stand nun vor einer großen und dichten Mauer, die sich jedoch nicht direkt mittig platzierte. Ein langer Ausfallschritt nach rechts und einen Hüftwurf um die Abwehr konnte auch nicht mehr vom Torhüter der HSG pariert werden.

So gelang es uns doch noch sehr spekatulär, aber auch nicht unverdient, ein 23:23 zu erzielen.

Es spielten: Michael Rothenburg, Ralph Goßmann (Tor); Jens Annuß, Ole-Einar Koch 2, Nikita Schmidt 6, Tobias Kühner, Lucas Ockel 2, Jens Hofacker 11, Yannik Heib 2, Timon Bley, Noel Schaffland, Marko Herwig, Ralf Sinning , Branko Svrkota.