Gute Stimmung, wenig Punkte

Größtenteils gute Stimmung, wenig Punkte

SHG Hofgeismar/Grebenstein III – TSG Dittershausen II 20:39 (9:18)

Der Aufsteiger besteht sowohl auf der Bank als auch auf dem Feld über weite Strecken aus der mJA, die in der Bezirksoberliga eines der stärksten Teams stellt. Entsprechend wurde unserem Unterbau ein schnelles, aggressives Spiel geboten, dem der Gastgeber wenig entgegenzusetzten hatte. Bleibt lediglich das übermotivierte, arrogante und eher unsympathische Auftreten der Gäste zu erwähnen. Ein Spiel zum schnellen Vergessen.

SHG Hofgeismar/Grebenstein III  – HSG Fuldatal/Wolfsanger IIII 28:18 (15:7)

Der dritte von fünf Aufsteigern entsprach in seinen Leistungen endlich auch dem, was von einem Aufsteiger zu erwarten ist. Die sehr erfahrene Truppe wurde von den SHG Recken ohne Probleme kontrolliert. Bereits nach 20 Minuten war eine vorentscheidende sechs Tore Führung über eine gute Abwehr und ein schnelles Spiel erarbeitet. Es konnte munter durchgewechselt werden und bei noch konsequenterem Spiel wäre auch ein noch höherer Sieg möglich gewesen.

HSC Landwehrhagen I – SHG Hofgeismar/Grebenstein III 29:28 (13:14)

Erneut stand der Vergleich mit einem Aufsteiger an. Diesmal allerdings ein ausgesprochen spielstarker Gegner. Die Mannschaft besteht aus einer gesunden Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern und machte bisher mit deutlichen Siegen von sich reden. Die Gäste zeigten ihre bisher beste Serienleistung. In der Abwehr wurde engagiert und konsequent im Verbund gearbeitet. Michael Rothenburg brachte die gegnerischen Werfer reihenweise zum Verzweifeln. Der Angriff setzte endlich über lange Strecken taktische Anweisungen um. Es wurde lange und geduldig gespielt, bis die klare Chance genutzt werden konnte. Eine Punkteteilung wäre sicherlich gerecht gewesen. Im Gegensatz zum sportlich fairen und sympathischen Gegner zeigte sich das niedersächsische Publikum von Beginn an sehr unangenehm. Neben den permanenten Beschimpfung fiel es insbesondere dadurch auf, dass ein Zuschauer kurz vor dem Abpfiff auf das Feld stürmte und einen unserer Spieler umstieß. Der Bezirk wird sicherlich die entsprechenden Maßnahmen einleiten.

SV Espenau I – SHG Hofgeismar/Grebenstein III 23:20 (10:11)

Beim Nachbarn und langjährigen Abstiegskandidaten zeigte die SHG leider ihre bisher schwächste Saisonleistung und einen Rückfall in alte Defizite. Bis zur 20. Minute benötigte die Abwehr, um sich zu finden. Bis dahin waren vereinzelt gute Angriffe auszumachen, die für ein ausgeglichenes Spiel sorgten. Als sich die Abwehr endlich fand, stellte der Angriff seine Arbeit ein und erzielte, ähnlich des Gastgebers fast 10 Minuten kein Tor. Mit einer knappen Führung ging es in die Pause. Lediglich fünf normale Minuten zu Beginn der zweiten Hälfte sorgten schnell für eine sechs Tore Führung. In der Folge fiel die SHG in eine Tiefschlaf und wachte bis zur unnötigen Niederlage nicht mehr auf.

Neben den verlorenen Punkten sind zwei Fakten noch ärgerlicher. Zum Einen wurden scheinbar lange vergessenen Mängel, wie überhastete Einzelaktionen, Pässe in das gegenüberliegende Seitenaus und eine undisziplinierte Abwehr, die in zwei komplett überflüssigen Fouls in den Schlussminuten gipfelte, präsentiert. Zum Anderen reiht sich die Dritte jetzt auch mit zwei Knieverletzungen in die unendlich lange Verletztenliste der SHG ein.

Es spielten: Adrian Hajra, Michael Rothenburg, Niklas Schill, Christopher Strätz (Tor), Jens Annuß, Lukas Christmann, August Erdmann, Björn Fehling, Marco Fehling, Thorsten Fehling, Anton Göttlicher, Tom Groppe, Manuel Heib, Yannik Heib, Marko Herwig, Martin Hickl, Jens Hofacker, Tim Lorenz, Timo Nägeler, Stefan Nebenführ, Valentin Pill, Thomas Rothenburg, Jonas Schaffland, Dennis Schoormann, Leon Schulz, Thorben Schütz, Eric Schubert, Branko Svrotka und Jonas Vogt.