Harmloser Angriff

SHG – TSG Wilhelmshöhe 11:17 (4:10) 

Was war los im Angriff?

In ihrem vierten Saisonspiel mussten die Damen der SHG zuhause gegen die TSG Wilhelmshöhe antreten. Die Mannschaft wollte vor heimischem Publikum an die gute Leistung aus der vorherigen Woche anknüpfen und endlich den ersten Sieg einfahren.

Die ersten zehn Minuten der Partie verliefen zunächst ausgeglichen. Beide Mannschaften markierten innerhalb kürzester Zeit ihren ersten Treffer, bevor jedoch eine längere torlose Phase begann. Erst in der zwölften Spielminute wurde das nächste Tor erzielt. Danach stellten die Gäste ihre Abwehr um und spielten nun eine 5-1-Deckung, womit die Gastgeberinnen Schwierigkeiten hatten. Hektik und Unsicherheit, die durch fehlende Anspielstationen aufkamen, da sich zu wenig ohne Ball bewegt wurde, führten zu technischen Fehlern bei der SHG. Des Weiteren scheiterte man immer wieder an der Torhüterin der Gäste. Somit gerieten die Gastgeberinnen nach und nach in Rückstand und lagen zur Halbzeitpause mit 4:10 zurück.

Den zweiten Durchgang gestaltete die SHG besser. Die Abwehr stand nach einer kleinen Schwächephase in der ersten Halbzeit wieder stabil und im Angriff wurden mithilfe von Spielzügen Lösungen gegen die 5-1-Deckung gefunden, die jedoch des Öfteren nicht mit einem Torerfolg gekrönt werden konnten. Insgesamt liefen die Gastgeberinnen dem Sechs-Tore-Rückstand aus der ersten Hälfte des Spiels hinterher und konnten diesen bis zum Ende der Partie nicht verkürzen, wodurch Wilhelmshöhe einen 11:17-Sieg einfahren konnte. Die zweite Halbzeit endete unentschieden, womit die Mannschaft zufrieden sein kann, jedoch konnte man in dieser Partie nicht seine gewöhnliche Leistung im Angriff abrufen. Dieses muss nun kurz aufgearbeitet werden, bevor die Konzentration auf das nächste Auswärtsspiel am kommenden Wochenende gegen die HSG Ederbergland gelegt wird. Anpfiff des Spiels wird um 16:00 Uhr sein. Die SHG wird mit einem Bus die Reise antreten und würde sich über tatkräftige Unterstützung freuen.

Tor: M. Mander
Feld: S. Eckhardt, K. Enders (2), G. Göttlicher (2), A. Grede, C. Gundlach (3), J. Hübner (1), K. Jäger, L. Masannek (1), A. Rehrmann, F. Rühl, S. Schindewolf (1), A. Sohn, S. Stollfuß (1)

Bericht von Katharina Jäger