Derbysieger – Hey, Hey!

SHG Hofgeismar/Grebenstein – HSG Reinhardswald 30:21 (17:12)

Derbysieger, Derbysieger – Hey, Hey!

Zwei Punkte konnte unsere erste Herrenmannschaft am vergangenen Wochenende nach einem Sieg gegen die HSG Reinhardswald in der Hofgeismarer Kreissporthalle einheimsen.

Die heimische SHG plagte wieder einmal Verletzungssorgen, gesellten sich zu den Langzeitverletzten Philip Schröer und Steffen Ole Georges noch Julian Schwarz und Kristap Schwanks ins SHG-Lazarett. Des Weiteren musste man auf Kreisläufer Christopher Gerhold verzichten, welcher sich im Urlaub befand. Diese Verluste sollte man gerade in der Anfangsphase merken, in der die noch uneingespielte Abwehr viele Abschlüsse über den Kreisläufer der Reinhardswälder zuließ.

Nach der Zeit sollten diese Probleme aber behoben werden, und so konnte man durch eine stabile Abwehr und einen immer stärker werdenden Daniel Brand im Tor vermehrt über Tempogegenstöße zu Torerfolgen kommen. Nach 15 gespielten Minuten wurde auch der eigene Positionsangriff immer besser, was vor allem die stark aufspielende linke Seite in Person von Jan Kurban und Jonas Kramski nutzen konnte und man zunächst mit 10:5 davonzog. Eine schläfrige Phase, in der die Gäste wieder auf 11:9  verkürzten, konnte man zum eigenen Glück schnell überstehen und mit einer Führung von 17:12 in die Halbzeitpause gehen.

In der zweiten Halbzeit wollte man nichts anbrennen lassen, und genau das gelang auch.

Eine mittlerweile überragende SHG-Abwehr mit den Routiniers Florian Fehling und Thomas Melzer im Innenblock und einem bärenstarken Brand im Tor stellte die Gäste aus Trendelburg immer wieder vor unlösbare Aufgaben – und so kassierte man in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit nur zwei Gegentore. Der eigene Angriff konnte befreit aufspielen und so kam es zu einem im Endeffekt souveränen und in der zweiten Hälfte niemals gefährdeten 30:21 Derbysieg.

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge kann man nun hoffen, dass der Knoten endlich geplatzt ist. Nach einer starken Mannschaftsleistung, auf der man auf jeden Fall aufbauen kann, fährt man jetzt zur noch sieglosen HSG Bad Wildungen/ Friedrichstein/ Bergheim, wo man die nächsten Zähler einfahren will.

Tore: Kurban (10), Kramski (5/2), Fehling (4), Lüdicke (3), Köster (2), Melzer (2), Kurth (1), Lielischkies (1), Rietschel (1), Schröder (1), Mönicke.