Herren III: Wo gehts hin?

Hoffnungsvoller und zugleich ernüchternder Serieneinstand

Der kleine Kader der Herren 3 geht mit großer Spannung in eine ungewisse Serie 2018/2019. Der „harte Kern” des Teams besteht aus 11 Spielern, die zum Teil eine gemeinsame Vorbereitung mit der mJA durchlaufen haben. Der „leicht” üeralterte Kader hat aus verschiedensten, größtenteils verständlichen Gründen diese Möglichkeit, ihren routinierten Körper zu stählen, wenig genutzt. Viele Spieler kurierten noch größere und kleinere Verletzungen aus der letzten Serie aus (nach vielen Dekaden auf dem Parkett dauert so etwas manchmal eine Winzigkeit länger), einige Spieler waren häufig aus beruflichen bzw. privaten Gründen an anderer Stelle beschäftigt, einige Spieler sind es seit dem letzten Jahrtausend gewohnt, dass die Serie mit dem Anpfiff des ersten Spiels beginnt, einige Spieler …….

In Summe ist dabei eine Vorbereitung herausgesprungen, bei der sich durchschnittlich drei bis vier Spieler pro Trainngseinheit eingefunden haben. Zusammen mit der mJA zeigte sich dieser erlesene (G)Kreis sehr engagiert und gewillt, sich so gut wie möglich für die Aufgaben der langen Serie zu präparieren. Numerisch begrenzt gelang dies überraschend gut, wie sich in den Abschlussspielen jeder Einheit zeigte.

Während der Serie wird viel davon abhängen, ob und wie oft Vorruheständler ihre Handballstiefel und Stützstrümpfe noch einmal entstauben, jüngere Spieler aus der ersten und zweiten Herrenmannschaft die Möglichkeit nutzen, Spielpraxis ohne den großen Leistungsdruck zu sammeln, verletzte Spieler der höherklassigen Mannschaften die Chance auf eine Reha in dem Team wahrnehmen und wie oft Spieler der mJA mit eingesetzt werden können.

SHG Hofgeismar/Grebenstein III – HSG Zwehren II 25 : 28 (13 : 14)

Mangels Masse ohne ein wirkliches Vorbereitungsspiel begann die Serie mit einem Heimspiel gegen Zwehren 2. In der letzten Spielrunde konnte der Gast beide Begegnugen deutlich für sich entscheiden und schloß drei Tabellenplätze vor der SHG im gesicherten Mittelfeld ab. Das Spiel verlief bis zur 50. Minute ausgeglichen. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Seitens der SHG war das einzige deutliche Manko, dass im Angriff mit über 15 unnötigen Ballverlusten und Fehlwürfen die Quote deutlich zu hoch war. Von den vielen Fehlern im Angriff frustiert ließen gegen Ende die Kräfte nach und der Gast konnte etwas zu hoch gewinnen.

HSG Lohfelden Vollmarshausen II  – SHG Hofgeismar/Grebenstein III 22 : 19 (13 : 8)

Im zweiten Spiel ging der kleine Kader auf die Reise in den Osten Kassels zu einem der vier Aufsteiger. Die Startsieben setze die Trainingsinhalte bis zur 11. Minute hervoragend um und spielte auswärts eine 3 : 6 Führung heraus. Siegessicher legte der Angriff jetzt eine erschreckende 20 minütige Pause ein und musste zur Pause einen fünf Tore Rückstand hinnehmen. Die zweiten 30 Minuten waren von einer aufopferungsvollen Aufholjagd geprägt. Mehr als Ergebniskosmetik gelang trotz des positiven Einsatzes leider nicht.

In beiden Spielen waren sehr gute Ansätze zu beobachten. In leider viel zu kurzen Pahsen zeigte die Mannschaft starke spielerische Varianten, trotz Rückständen gab sich das Team niemals auf und die Abwehr vor einem starken Torhüter machte deutlich, warum in den letzten Jahren zuverlässige eine der besten Defensiven der Liga geboten wurde. Leider zeigte sich auch das Ergebnis schlecht besuchter Trainingseinheiten. Im Angriff ist das nur über häufiges gemeinsames Training zu erreichende Feintuning viel zu selten auszumachen.

Adrian Hajra, Michael Rothenburg (Tor), Lukas Christmann, August Erdmann, Björn Fehling, Marco Fehling, Anton Göttlicher, Manuel Heib, Yannik Heib, Marko Herwig Jens Hofacker, Jonas Schaffland, Thorben Schütz, Eric Schubert, Branko Svrotka und Jonas Vogt.